Mythen der Elektromobilität

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MYTHOS 1: „KANN SICH KEINER LEISTEN!“

Das eAuto kann so günstig sein wie ein vergleichbarer Diesel. In vielen Märkten sind die Anschaffung und Nutzung von Elektroautos in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden. Die Hauptgründe dafür: sinkende Batteriekosten, eine effizientere Produktion, staatliche Kaufprämien sowie der verhältnismäßig günstige Strom im Vergleich zu Benzin oder Diesel. Die fälligen Steuern sind gering und die Kosten für Service und Wartung sind im Vergleich zu konventionell betriebenen Fahrzeugen spürbar kleiner. Wenn man sich alle Kosten zusammen anschaut, dann wird das Elektroauto für immer mehr Menschen zu einer Anschaffung, die sich lohnt. Auch ist damit zu rechnen, dass bei steigender Nachfrage die Kosten für die Batterien noch weiter fallen und die eAutos in absehbarer Zukunft sogar günstiger zu produzieren sein werden als die konventionellen Autos von heute.



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MYTHOS 2: „ES GIBT ZU WENIG LADESTATIONEN.“

Die Anzahl der Stromladestellen wächst rasant. Schon heute gibt es mehr als 17.400 öffentliche Ladepunkte in Deutschland – und es werden täglich mehr. Supermärkte, Hotels und Parkhausbetreiber schaffen Ladesäulen für ihre Kunden, Unternehmen tun das Gleiche für ihre Mitarbeiter. Ein Elektrofahrzeug kann ebenso auch an jeder professionell installierten Haushaltssteckdose oder Wallbox mit geringerer Leistung geladen werden. Rund 70 Prozent aller Ladevorgänge finden zu Hause oder am Arbeitsplatz statt, womit sich das Tanken unterwegs oft erübrigt.


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MYTHOS 3: „DAS LADEN DAUERT EWIG!“

Schon heute sorgen High-Power-Ladestationen für kurze Wartezeiten.
Tatsächlich muss man ein eAuto gar nicht so häufig schnell aufladen, wie man meint. Die Meisten Ladevorgänge finden Zuhause oder auf der Arbeit statt, man startet also schon mit einem voll aufgeladenen Fahrzeug. Und wenn es auf längeren Fahrten doch mal schnell gehen muss, dann geht auch das: Mit seiner Schnellladefähigkeit kann der ID.3 mit maximal 100 bis 125 Kilowatt Leistung geladen werden, das entspricht bei einer 30-minütigen Autobahnpause Strom für rund 260 km (WLTP).
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MYTHOS 4: „DAMIT KOMME ICH NIEMALS IN DEN URLAUB!“

Das Reichweiten-Problem ist längst gelöst: Mit den neuen Elektroautos sind inzwischen Reichweiten von bis zu 550 Kilometern möglich. Auch die Lade-Infrastruktur wird – gerade an Autobahnen und Fernstraßen – immer besser. Deutschlandweit gibt es heute schon rund 2.000 öffentliche Schnellladepunkte, an denen das eAuto binnen weniger Minuten aufgeladen werden kann. Allein IONITY – ein Joint Venture der deutschen Autobauer – baut entlang Europas Autobahnen derzeit alle 120 Kilometer eine High-Power-Charging-Station. Selbstverständlich wird das Ladenetz in den kommenden Jahren weiterwachsen.
Die meisten Autofahrer erwarten eine wesentlich höhere Reichweite als sie im Alltag tatsächlich benötigen würden. So liegen laut einer Studie der Klima- und Energiefonds und der VCÖ 94% aller Autofahrten unter 50km.
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MYTHOS 5: „STROM? VIEL ZU GEFÄHRLICH!“

Elektroautos garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit – so wie alle Fahrzeuge, die in Deutschland und Europa zugelassen werden. Sowohl die Brandgefahr als auch das Stromschlag-Risiko werden durch spezielle Sicherheitssysteme vermieden. Bei einem Unfall wird der Stromfluss der Batterie zum Beispiel sofort unterbrochen. Tests des ADAC haben wiederholt gezeigt, dass das Risiko eines Brandes bei eAutos genauso gering ist wie bei Verbrennern. Der Ladevorgang ist jederzeit völlig unbedenklich und kann auch bei Regen problemlos durchgeführt werden. Ein moderner Akku ist sicherer als ein gefüllter Benzintank.
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MYTHOS 6: „UNSER KLIMA SCHÜTZT DAS NICHT.“

Elektroautos haben die beste Klimabilanz aller Antriebsarten und tragen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz bei. Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen oder Benzinern verursachen sie deutlich weniger CO2. Das gilt selbst dann, wenn man die Produktion mit einberechnet.
In den kommenden Jahren wird dieser Umweltvorteil immer bedeutender, da in allen großen Märkten immer mehr Grünstrom ins Netz eingespeist wird. eAutos werden dadurch ganz automatisch zunehmend mit regenerativer Energie geladen.
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MYTHOS 7: „DAS VERKRAFTET UNSER STROMNETZ NICHT.“

Einer der hartnäckigsten Mythen rund um Elektroautos ist, dass aktuelle Stromnetze eine Versorgung einer reinen eAuto-Flotte nicht stemmen könnten. Doch selbst wenn alle Deutschen auf reine Elektroautos umsteigen würden, wäre das kein Problem für die Netze. Es geht vielmehr darum, dass nicht alle Autos gleichzeitig geladen werden sollten. Davon ist allerdings nicht auszugehen, vielmehr kommt hier wieder das intelligente Lademanagement ins Spiel. Richtig ist, dass der Stromtransport und die Speicher optimiert werden müssen – was Hand in Hand mit dem Ausbau der eAuto-Infrastruktur gehen muss. In Pilotprojekten werden bereits Cloudlösungen getestet, die das Ladeverhalten von eAutos künftig nach verfügbarem Ökostrom, Netzkapazitäten und Bedürfnissen von eAutofahrern steuern.
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MYTHOS 8: „VIEL ZU LANGSAM!“

Das Elektroauto ist nicht nur schnell, sondern auch komfortabel.
Elektroautos machen Spaß. Vor allem beim Beschleunigen zeigt der eMotor, dass er über viel Power verfügt. Wer das Pedal durchdrückt, wird in die Sitze gepresst – fast wie im Flugzeug. Denn: Elektromotoren verfügen vom Start an über das volle Drehmoment. Dazu kommt die hochdynamische Straßenlage. Zudem können eAutos mehr Beinfreiheit bieten, weil sie weder Verbrennungsmotor noch Schaltgetriebe und Mitteltunnel brauchen.
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MYTHOS 9: „LITHIUM IST SOWIESO BALD LEER.“

Lithium ist genug da, Kobalt wird immer weniger gebraucht.
Rohstoffe sind ausreichend vorhanden. Mit den vorhandenen Lithium-Vorkommen ließen sich nach heutigem Stand der Technik bereits Batterien für Milliarden eAutos produzieren. Zudem werden die Batterien ständig weiterentwickelt. So soll zum Beispiel der Anteil an Kobalt mittelfristig von rund zwölf auf sechs Prozent gesenkt werden. Die Rohstoffversorgung stellt also kein Problem dar. Und: Alte Batterien werden wiederverwendet. Langfristig ist eine Recyclingquote von bis zu 97 Prozent möglich. Seltene Ressourcen werden also immer weniger benötigt.